QMSK

Offene Cuxhavener Arbeit

20.05.2019 | Meldungen

"Offene Arbeit" heute – Leiterinnen und Leiter von Kindertagesstätten in verschiedener Trägerschaft schaffen pädagogische Qualität

Jedes Kind in seiner Entwicklung bestmöglich zu begleiten, ist das oberste Ziel aller pädagogischer Arbeit in Kindertagesstätten. Aus diesem Grund werden Konzepte, wie das der "Offenen Arbeit", immer wieder auf ihre fachliche, pädagogische Tauglichkeit hin geprüft. Vor zweieinhalb Jahren entschieden sich die Leiterinnen und Leitern der Cuxhavener Kindertagesstätten des Ev.-luth. Kindertagesstättenverbandes, der katholischen Kirche und des Paritätischen zur kritischen Überprüfung ihrer konzeptionellen und praktischen Arbeit.

Das Konzept der offenen Arbeit ist nicht neu. Vor über 30 Jahren in Cuxhaven entstanden und inzwischen auch in der Fachwelt angekommen, erfreut es sich zunehmender Beliebtheit im elementarpädagogischen Feld. Für die beteiligten Leiterinnen und Leiter war ein guter Zeitpunkt gekommen, sich kritisch und selbstreflexiv mit `ihrem‘ Konzept auseinanderzusetzen. Hierzu erarbeiteten sie sich zunächst eine wissenschaftliche Fundierung. Der aktuelle Kenntnisstand der pädagogischen und neurobiologischen Fachwelt zu beispielsweise den Fragen ‚Wie lernen Kinder, welche Beziehungsqualität benötigen Kinder für ihre positive Entwicklung und wie schaffen Leiter und Leiterinnen mit ihren Teams eine entwicklungsfördernde Lernumgebung in den Kindertagesstätten‘, bildet die Basis der konzeptionellen Neuausrichtung.

Unterstützt und fachlich begleitet wurde der Gesamtprozess von Dr. Eva Berns, der stellvertretenden Leiterin des Evangelischen Bildungszentrums Bad Bederkesa.

In einer ständigen Weiterentwicklung werden sich die Leiterinnen und Leiter im kollegialen Austausch bei der Umsetzung ihrer neuen Konzeption zur ‚Offenen Arbeit‘ in ihren Kindertagesstätten begleiten und auch kontrollieren.