Äthiopische Besucher erleben Praxistage in Cuxhavener Kindertagesstätten
Austausch und Reflexion über Kindheit in Deutschland mit äthiopischen Gästen
Die Praxistage der Kindertagesstätten fanden in der Kita Emmaus, St. Abundus Groden, St. Nicolai Altenbruch, Kita Lummerland, Kita Altenwalde Kreuzkirche und Kita St. Gertrud Duhnen statt.
Es wurde deutlich, dass Kinder in Äthiopien vorerst in der Familie aufwachsen. Der Einritt in den Kindergarten beginnt mit dem 4. Lebensjahr und dauert bis zum 6. Lebensjahr, also bis zum Schuleintritt. Der äthiopische Staat hat keine eigenen Kitas. Kindertagesstätten sind in freier Trägerschaft, aber die Kommune gibt die Rahmenbedingungen vor. Der Kindergarten in Ambo, der mit teilweiser Unterstützung des Kirchenkreises Cuxhavens entstanden ist, hat inzwischen so großen Zulauf das zurzeit schon angebaut wird. Die zwei Erzieherinnen, die mit Hilfe des Kirchenkreises Cuxhaven ihre Ausbildung machen konnten, sind in der Einrichtung tätig, wie schon an anderer Stelle berichtet wurde. Deutlich wurde auch, dass Äthiopien reich an Kindern ist und wir hier in Deutschland meist nur wenige Kinder in den Familien haben, dafür der Anteil der älteren Menschen weit höher ist. In Äthiopien bleiben die Familien vielfach in der Großfamilie zusammmen.
Die äthiopischen Gäste waren in allen Kitas beeindruckt von der liebevoll geprägten Zuwendung und Haltung der Mitarbeiter zu allen Kindern.
Kindergartenausflug der Kita Duhnen mit äthiopischen Gästen und Gastfamilien, sowie Partnerschaftsmitgliedern zum Kennen lernen moderner Milchwirtschaft.
Empfang mit der Schlepegrell - Milchkuh |
Gesundes Frühstück zünftig auf Heuballen |



