Frost und Heizungsdefekt erinnern an unsere Anfänge
Jeder hofft, dass es ihn bei Minustemperaturen nicht trifft! Die Heizungsanlage ist defekt. So war es, die Räume der Kindertagesstätte waren auf einmal kalt. Die Heizungskörper wurden aufgedreht, trotzdem wurden die Räume nicht warm. Außentemperatur – 12 Grad. Was nun?
Die Sanitärfirma wurde um Hilfe gerufen. Ersatzteile mussten bestellt werden. Dies hieß: „Keine Räume in der Kita, die geheizt werden konnten und das bei den Außentemperaturen. Eine Betreuung in der Kita war nicht mehr möglich. Was tun?“ In einem Telefonat mit Pastorin Kruckemeyer-Zettel wurde es deutlich. Ein Notdienst für die Kinder, deren Eltern berufstätig sind und die somit ihre Kinder nicht betreuen können, musste her. Was bietet sich an? Das Gemeindehaus zum Ausweichen.
Der Kirchenvorstand und das Kita – Team waren sich schnell einig. Die Räume des Gemeindehauses helfen in der Not. Kamin- und Kindergruppenraum wurden umgestaltet und notdürftig für die Bedürfnisse der Kinder von unter drei Jahren bis 10 Jahren eingerichtet. Eine echte Herausforderung für alle!
Zwei Tage im Gemeindehaus erinnern an unsere Anfangszeit. Denn 1994 starteten wir im Gemeindehaus mit einer Kindergartengruppe genau an diesem Ort. Damals standen nicht genügend Kindergartenplätze in Altenwalde zur Verfügung. Im Mai 1995 folgte dann die Eröffnung der ev. Kindertagesstätte im Frankenweg 4.
Nach der Reparatur der Heizungsanlage zeigte das Thermometer an, dass die Betreuung in der Kindertagesstätte wieder stattfinden kann. Also, zurück in die gewohnten Räume. Seit dem gehen wieder alle Kinder in „ihre“ Kita. Die Kirchengemeinde, die Kinder, deren Eltern und das Kita-Team sind durch diese Notsituation wieder ein Stück näher zusammen gerückt. Wieder einmal zeigt sich in der ev. Kirchengemeinde Altenwalde, das wir in Krisensituationen nach möglichen Lösungen suchen und diese umsetzten.
Silke Karallus
Die Kinder fühlen sich sichtlich wohl in den „Noträumen“ des Gemeindehauses



